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Willkommen auf der Webpage der Studie
„Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik (PPP)“

 

Die GWT-TUD GmbH wurde mit der Erstellung der Studie durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt.  Die GWT hat ihrerseits Herrn Professor Dr. Ulrich Wittchen die Projektleitung für die Studie anvertraut.  Im Februar 2019 kamen Hinweise zu einem möglichen wissenschaftlichen Fehlverhalten in der PPP-Studie auf. Seitens der GWT-TUD GmbH wird  alles getan, um Aufklärung zu leisten. Durch die TU Dresden  wurde eine Untersuchungskommission einberufen, deren Ergebnis noch aussteht. Zur Vermeidung von Interessenkonflikten und zum Schutz von Herrn Professor Dr. Ulrich Wittchen hat die GWT-TUD GmbH diesen bis zur Klärung der Hinweise beurlaubt.

 

Nach zweijähriger äußerst intensiver Arbeit haben wir termingerecht am 21.12.2018 den umfangreichen Abschlussbericht zur PPP-Studie dem G-BA zur abschließenden Prüfung vorgelegt. Wir hoffen, dass der Auftraggeber nach Abnahme des Berichts diesen zeitnah der Fachöffentlichkeit zugänglich machen wird, so dass die Ergebnisse der PPP-Studie dazu beitragen können, die aufgrund der gesetzlichen Regelungen bereits laufende Diskussion zu einer verbesserten gesetzlichen Regelung der Personalausstattung für die Versorgung psychisch kranker Menschen zu bereichern.

Unser Dank dafür geht an alle teilnehmenden Einrichtungen, ihre Träger, Klinikleitungen, Personalvertretungen und vor allem an das Personal der untersuchten Stationen und Funktionsbereichen, die mit bewundernswertem Engagement und einer großen Aufgeschlossenheit die vielen Zusatzbelastungen der umfangreichen Datenerhebung geschultert haben.

Danken möchten wir auch allen Verbänden, Fachgesellschaften und Institutionen, die trotz z. T. initial großer Bedenken letztlich durch ihre Anmerkungen bzw. Kritik die Studie bereichert und durch Unterstützungsmaßnahmen die hohe Ausschöpfung befördert haben.

Danken möchten wir auch dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) als Auftraggeber dafür, dass er uns die Durchführung der PPP-Studie anvertraut hat und uns in allen Belangen kontinuierlich konstruktiv unterstützt hat.

Persönlich als Projektleiter möchte ich den vielen Personen in den Kliniken und Stationen danken, die mir nicht nur einen tiefen Einblick in die tatsächliche Versorgungsrealität gestattet haben, sondern auch für viele wunderbare Gespräche und Erfahrungen sowie die Gastfreundschaft, die unsere Feldteams und ich erfahren haben. Meinem Team in der Studienzentrale um den Koordinator Martin Holst, den 45 Feldteam-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die oft wochenlang unter großem Zeitdruck im Bundesgebiet unterwegs waren oder Nächte und Wochenenden im Institut verbringen mussten, schulde ich besondere Anerkennung und Dank!

Entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen wird dieser Bericht in den nächsten Monaten schrittweise durch einen umfangreichen Online-Anhang als „living document“ ergänzt. Dieses schrittweise Vorgehen ist erforderlich, um sicherzustellen, dass die den teilnehmenden Kliniken zugesicherte vollständige Anonymität gewahrt bleibt und nicht aus Merkmalskombinationen eine Re-Identifikation der Teilnehmer möglich ist. Zudem sind umfangreiche Erläuterungen zu den z. T. komplexen Berechnungskonventionen zu verfassen.

Wir möchten darauf hinzuweisen, dass die ausführliche Zusammenfassung mit ihren Ergebnissen, Aussagen und Interpretationen den einvernehmlichen Konsens des gesamten Steering Boards wiedergibt. Den ausführlicheren Gesamtbericht mit seinem Anhang verantwortet ausschließlich der Projektleiter; das Steering Board hatte – dem Zeitdruck geschuldet – nicht die Möglichkeit die textliche Endfassung des gesamten Berichts in allen Details zu prüfen.

Hans-Ulrich Wittchen und das Steering Board der PPP-Studie

 

Hintergrund

Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen

Wissenschaftlicher Leiter

Tel: 0351 463 36983
Fax: 0351 463 36984

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portaits holst


Martin Holst

Projektkoordinator

Tel: 0351 463 36958

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Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat uns, eine Wissenschaftlergruppe der GWT-TUD GmbH unter Leitung von Professor Dr. Hans-Ulrich Wittchen, im Dezember 2016 beauftragt eine umfassende Studie zur Erhebung und Analyse des Ist-Zustands der Personalausstattung in den Krankenhäusern und Abteilungen der Fachgebiete Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie- und -psychotherapie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie durchzuführen. Der Schlussbericht soll im Oktober 2018 vorgelegt werden.

Anlass der Studienvergabe ist der gesetzliche Auftrag an den G-BA – gemäß § 136a Absatz 2 SGB V – verbindliche Mindestanforderungen für die Ausstattung der o. g. stationären Einrichtungen mit dem für die Behandlung erforderlichen Personal festzulegen. Die entsprechende Richtlinie soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten und die bisherige Psychiatrie-Personalverordnung ablösen. Der G-BA hat hierfür zwei parallele Prozesse eingeleitet: Erstens, die Durchführung von Fachgesprächen und zweitens die o. g. deutschlandweite Studie, die den Prozess der Entwicklung der zukünftigen Personalanforderungen durch aktuelle und einheitlich erhobene Daten unterstützen soll.

Vorrangiges Ziel unseres Projektes ist eine bundesweit repräsentative, einheitliche empirische Datengrundlage zu:

  1. Die „Ist“-Personalausstattung von Stationen und Funktionseinrichtungen der PPP-Kliniken zu ermitteln,
  2. die Aufgaben und Funktionen des Personals zu beschreiben, sowie
  3. aktuelle und einheitlich erhobene Daten zu patientenbezogenen und anderen Tätigkeiten des Personals bzw. der Personalgruppen zu gewinnen.
  4. Darüber hinaus sollen Einflussfaktoren auf den patienten- und tätigkeitsbezogenen Aufwand identifiziert werden. (Hier finden Sie die Leistungsbeschreibung des Auftrags).

Die Ergebnisse sollen dem G-BA also als empirischer Orientierungs- und Referenzrahmen in dem experten-gestützten Prozess des G-BA unter Einbeziehung der Fachgesellschaften zur normativen Festlegung von Personalvorgaben im Sinne von § 136a Absatz 2 SGB V dienen.

 

Informations - Flyer der Studie

 


 

1. News

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3. Ablauf der Studie

4. Informationen für Kliniken

5. Weiterführende Informationen